Rezept – Okroschka – kalte, russische Sommersuppe

Zubereitung:

Okroschka

Okroschka (russisch окрошка, von крошить (kroschit), krümeln) ist ein russisches Nationalgericht. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Okroschka. Diese Suppe wird, wie auch bei Wiki steht mit Hilfe von Kwas (Brotgeträk=http://de.wikipedia.org/wiki/Kwas) hergestellt. In Deutschland stellen die Aussiedler den Kwas selten her, daher hat man sich etwas angepasst. Dennoch schmeckt die Suppe sehr ähnlich, manche finde den Geschmack sogar besser als früher. Los gehts! Die Zubereitung ist sehr einfach und dauert nicht mal 30 Minuten.

Zutaten für die Sommersuppe

Alle festen Zutaten werden in kleine Würfel geschnitten. Die Eier sollten vom Eigelb getrennt werden! Das Eigelb wird später verwendet.

Radieschen schneiden

Von allen Zutaten, die gewürfelt werden, sollte ca. die gleiche Menge resultieren. Es können ruhig mehr Kartoffeln sein. Man muss sich nicht exakt an die Zutaten halten.

geschnittene Zutaten

geschnittene Kräuter

Das Eigelb wird mit einer Gabel zerdrückt und mit dem Salatdressing und etwas Wasser zu einem gleichmäßigen Brei vermischt. Salatdressingkräuter habe ich extra nicht in die Zutaten aufgenommen, da es nicht zum Standard gehört. Klassischerweise genügen Pfeffer und Salz. Durch Salatdressing wird die Suppe jedoch würziger. Beim letzten Mal haben wir drei Tüten verwendet, es können bei der Menge jedoch auch mehr sein.

Eigelb zerdrücken

Eigelb mit Würze

Mit Wasser mischen

Glatt rühren

Ab zu den restlichen Zutaten.

Alles vermischen

Nun wird Schmand und Buttermilch dazu gegeben. Dabei ist Schmand ein Geschmacksträger, da 24% Fett. Wer unbedingt eine leichte Suppe haben möchte, kann auch gerne auf Schmand verzichten. Wir tun es nicht und geben sogar 2 bis 3 Becher dazu ;) Wie gesagt, kommt auf die Menge an.

Buttermilch und Schmand zufügen

Okroschka nach Geschmack mit Pfeffer und Salz würzen und ordentlich vermischen.

Zutaten vermischen

Mit Mineralwasser die benötigte Konsistenz erreichen.

Suppe mit Wasser verlängern

Eine weitere tolle Idee für die nächste Grillparty?

Guten Appetit!

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23 Antworten zu “Rezept – Okroschka – kalte, russische Sommersuppe”

  1. Leser sagt:

    Sehr lecker!

    Ich Moskau gibt es Kwas mit Merrettich in Flaschen. So brauch man den nicht selbst brauen. Dieser passt wunderbar dazu. Leider gibt es diesen nicht in Deutschland. =(

  2. Eugen sagt:

    Kwas in Flaschen gibt es in Deutschland auch. Die Globalisierung macht’s möglich. ;) Die Meerrettich-Version ist mir jedoch neu. Scheint eine spezielle Art zu sein. Wie auch immer Kwas in Flaschen ist nicht die klassische Version. Vielleicht gibt es in Russland Kwas, welcher nach Brot schmeckt. Hierzulande schmeckt es jedoch wie Limonade. Eine Verwendung würde ich nicht empfehlen.

  3. Kennste sagt:

    Etwas Malzbier zu Mineralwasser dazugeben. Wiederum eine neue Geschmackvariation. Und schön kalt essen!

  4. Thomas sagt:

    Naja Eugen, dann weisst du ja was ihr beim Naechsten Besuch von uns vorbereiten werdet!

  5. Petra sagt:

    Gefällt mir sehr gut, wird ausprobiert! (auch wenn ich kaum glauben kann, dass die in der Zutatenliste angegebene Menge für 24 Teller reichen soll?)

  6. Sebastian sagt:

    @Petra: Naja, die Menge Mineralwasser ist ja nicht definiert. Vielleicht kann uns Eugen ja noch etwas Genaueres zu der Mengenangabe sagen.

  7. Das klingt lecker, stelle ich mit besonders gut gewürzt wirklich lecker vor. Mal ausprobieren.

  8. Eugen sagt:

    @Petra
    wie Sebastian bereits bemerkt hat, kommt es sehr auf die Zugabe der Flüssigkeit an. Wer es etwas dickflüssiger mag, gibt weniger Wasser hinzu. Durch die Buttermilch wird es aber auch etwas sauer. Also 20 sind denke ich realistischer. Bei der Zugabe schmeckt man es einfach immer wieder ab. Auch die Gewürzmenge variiert logischerweise mit dem Anteil der Flüssigkeit.

  9. Petra sagt:

    Danke! Ich denke, ich werde mich vorsichtig an die richtige Wassermenge rantesten.

  10. Leser sagt:

    Hi Eugen,

    Es gibt die süße Version von Kwas und die mit Merrettich. Der Kwas der hier verkauft wird schmeckt mit perönlich nicht. In Moskau wird einer verkauft, der glaube ich aus der Tschechei Importiert wird. Diesen gibt es als süßer und herbe Variante (mit Merrettich). Mit dem herbe OHNE Zucker wird die Okroschka zubereitet.
    Ich fahre diesen Sommer wirder mal rüber, dann kann ich die ganzen russischen Produkte dort mal wieder genießen. =)

    Kann natürlich sein, dass man es schafft irgendeinen Händler zu finden, der diesen dann Importiert.

    Interesant ist auch, dass in Deutschland kein “lebender” Kwas impotiert werden darf, also welcher noch gährt.

    Gruß

  11. Eigentlich eine gute Gelegenheit Kwas selber zu machen. Irgendwo haben wir da noch ein Rezept

  12. Eugen sagt:

    und dieses dann bitte hier veröffentlichen, das wäre super

  13. Dima sagt:

    Hey,
    die Speise kann besser schmecken, wenn man anstatt Buttermilch und Mineralwasser, Kefir nimmt. Allerdings ist es besser, nicht direkt Kefir und “Salat” zu vermischen. Die Speise kann im Kühlschrank viel länger liegen bleiben, wenn man Kefir unmittelbar vor dem Essen rein tut!!!

  14. Christina sagt:

    Einfach klasse diese Suppe! Das schlägt das Russen- und natürlich nicht Russenherz ;) gleich höher!
    Einfach lecker lecker lecker!!!! :D

  15. Alex sagt:

    mmmmmmmmmmmmm…., ich liebe diese kalte suppe, lehrne grade koch, habe schon fast fertig, und habe öffter auf arbeit diese suppe gemacht, lecker, lecker, lecker,
    Ich mache immer saure sahne mit mineral wasser.

  16. mamimama sagt:

    wie lecker!
    diese suppe könnte ich schon zum frühstück genießen,
    ebenso nachts dafür aufstehen.
    habe sie zwar abgewandelt ,da ich keinen schnittlauch hatte,
    stattdessen habe ich lauchzwiebeln genommen.
    bei uns reicht die menge allerdings nur für 4 personen,(nicht in tellern gerechnet,)
    wenn ich nicht zuvor alles allein auffuttere.;o)ich brauch danach eigentlich nichts mehr!
    lieben dank dem rezepteinsteller.

  17. Lena sagt:

    Kwaß – der erfrischende und gesunde Brottrunk

    Zutaten:
    250g Roggenbrot
    100g Zucker
    20g Hefe
    2l Wasser
    nach Geschmack Rosinen

    Zubereitung:
    Das Brot in dünne Scheiben schneiden und in einer trockenen Pfanne oder im Ofen dunkelbraun werden lassen, bis es trocken ist.
    Das Brot in kleine Stücke brechen, mit kochendem Wasser übergießen und zugedeckt für 4 Stunden warm stellen.
    Hefe in wenig lauwarmen Wasser auflösen und mit Zucker vermischen.
    Den Brotaufguss absieben und die Flüssigkeit auffangen.
    Die Hefe-Zucker-Masse in die Flüssigkeit geben und 10 Stunden an einer warmen Stelle ziehen lassen.
    Fertigen Kwaß abseihen, in Flaschen abfüllen und ein paar Rosinen hinein geben. Flaschen fest verschließen und kalt stellen. Nach drei Tagen ist Kwaß fertig.
    Nicht umsonst gehört Kwaß (russ.: квас) in Russland seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Erfrischungsgetränken. Er fördert die Verdauung, ist gut für den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem, wirkt antibakteriell und sorgt für allgemein besseres Befinden. Seine heilende Kraft führt man auf die im Kwaß enthaltenen Vitamine, freie Aminosäuren, Mikroelementen und Milchsäure zurück.

    Früher hat in Russland so gut wie jeder seinen eigenen Kwaß gemacht. Mönche, Bauern, Ärzte, Adlige und sogar Soldaten haben uns eine unzählige Menge an Rezepten hinterlassen. Damals hat man jedes saure Getränk Kwaß genannt. Gebraut wurde es aus Früchten, Beeren, Honig mit Gewürzen und Kräutern, und natürlich auch aus Brot. Wer heute das Wort Kwaß hört, denkt vor allem an einen Brottrunk mit angenehmen süß-sauerem Geschmack und Brotaroma. In Russland gibt es heute in Flaschen abgepackten Kwaß in vielen Geschäften zu kaufen. Doch selbst gemacht, schmeckt er ganz anders. Einfach ausprobieren!

    Viel Spaß damit! Lena

  18. Gourmandise sagt:

    Vielen Dank für das Rezept zu dieser so einfach zuzubereitenden und an heißen Tagen so köstlichen Suppe.
    Abgesehen von der Reduktion der Zutatenmengen habe ich mich genau an die Anleitung gehalten und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden: http://gourmandise.wordpress.com/2009/08/20/okroschka/
    Gourmandise

  19. Björn sagt:

    Ach neee, mit Geflügelwurst oder Fleischwurst schmeckt das nicht so wie mit Rindfleisch. Das Rindfleisch einfach mal kochen und in kleine Würfel schneiden,mhhhhhh…..das ist lecker!!!! Und das kann man auch ohne Kwas oder Kefir essen, mal als Salat. Achso, wer besser mit Kefir mag, dann kann man auch etwas Wasser dazu geben….Guten Appetit ;-)

  20. poli sagt:

    das ist keine echte russische akroschka !
    es falsch gemacht.. so eine (richtige) akroschka gibt es nur in russland..
    also wenn ihr echte akroschka probieren wollt müsst ihr nach russland..
    ich weiss es,weil ich russin bin & meine oma macht es so wie es sich richtig gehört..

  21. Eugen sagt:

    Sorry Poli aber leider ist dein Kommentar nicht konstruktiv.
    Jede Familie in Russland hat eigene Rezepte. Manche mögen im Hackfleisch Karotten, andere nicht. Andere wiederum packen in den Bortsch rote Beete, andere nicht usw…

    Sicherlich sind die Zutaten in diesem Rezept etwas eingedeutscht. Damals verwendeten wir keine Dillkräuter aus der Tüte, es gab auch keine Buttermilch von Müller.
    Geschmacklich kann ich jedoch versichern gibt es keine großen Unterschiede zu “unserem” ursprünglichen Rezept.

    Poli, am besten Du schnappst dir eine Kamera und fotografierst deine Oma bei der Zubereitung.
    Wir würden uns über dein Rezept sehr freuen!

  22. Christine sagt:

    Ahh, Ich lieebe akroshka *-*
    Allerdings (ich weiß nicht, obs schon genannt wurde)
    mag ich es nciht so sehr mit Buttermilch, meine Oma macht dann Wasser mit Zitronensaft dazu, das schmeckt auch ^^

    Aber wir machen das sonst auch genauso, und ich bin zwar nicht in Russland geboren, dafür aber meine Eltern und deren Eltern usw.
    Also.. Ich weiß nicht, was daran auszusetzen ist.

    Akroshka ist etwas, was ich nur empfehlen kann!!! Gerade an heißen Sommertagen tut es gut, wenn man was leichteres und kaltes essen kann. Einfach nur yummy!

  23. fjodor sagt:

    KWAS gibt es auch in Deutschland. Und auch sehr guten!
    In fast jedem deutschen Supermarkt bzw. Reformladen.
    Einfach nach BROTTRUNK von Kanne fragen.
    Schmeckt genau so wie selbstgemacht in Rußland.

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