- Zutaten:
- 400 Gr. Butterkekse
- ca. 50 Gr. Walnüsse
- evtl. 1 Ei
- Gefrierbeutel
- Creme Alternative 1 (bevorzugt)
- 200 Gr. Butter
- 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400 Gr.)
- 3 El. Kakao
- Creme Alternative 2
- 150 Gr. Zucker
- 3 El. Kakao
- 4 El. Milch
- 200 Gr. Butter
Zubereitung:

Als erstes müssen die Kekse zermahlen werden. Wer über einen Fleischwolf verfügt, der kann die Kekse gerne mit dem Fleischwolf zerkleinern. Wer keinen zur Verfügung hat, greift am besten zu meiner Methode, der Hammer-Methode.


Die Packungen werden im ungeöffneten Zustand von allen Seiten vorsichtig bearbeitet und anschließend mit den Händen etwas geknetet. Ich habe übrigens festgestellt, dass die Leibnizverpackung deutlich fester ist, als die bei den preiswerteren Keksen. Das hat den Vorteil, dass keine Kekskrümel an den Seiten rausfliegen. Weiterhin hat man bei Leibniz mit zwei Packungen genau 400 Gr.


Die Walnüsse werden gehackt und zu dem Keks dazu gegeben.
Auf dem oberen Bild erkennt man zusätzlich geröstete Mandeln. Diese sind von einem anderen Kuchen übrig geblieben und wurden einfach mitverarbeitet. Dies könnt Ihr beliebig variieren. Auch können gerne Rosinen anstatt der Nüsse verwendet werden oder beides zusammen.

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen und die mit der gezuckerten Milch samt Kakao ordentlich verrührt.

Ich hatte es mir diesmal einfacher gemacht und die Butter in der Mikrowelle geschmolzen. Vielleicht kein ein visierter Koch das mal kommentieren ob da Nachteile entstehen?

Die süße Lust wird zu den Keksen gegeben und beides wird ordentlich mit einem El. oder am besten mit den Händen vermengt.

Zum Schluss kann noch ein rohes Ei dazu gegeben werden. Wer allerdings die Butter vorher auf dem Topf erhitzt, sollte auf die Temperatur achten. Ich bin der Meinung, dass bei genauer Einhaltung der Zutaten kein Ei erforderlich ist. Die gezuckerte Kondensmilch klebt alles gut zusammen.

Nach dem alles zu einer einheitlichen Masse gerührt wurde, entsteht die eigentliche Wurst. Bei der Menge sollte man zwei bis drei Würste in Gefrierbeutel oder in Einkaufsbeutel aus der Obst & Gemüseabteilung zusammenrollen. Dies bedarf etwas Übung, also Ruhe bewahren!
Für zwei bis drei Stunden sollte man die Würste im Tiefkühler lassen. Tiefgefroren sind sie auch mit dem Ei sehr lange haltbar.
Guten Appetit!
Anmerkungen:
Bevor ich das erste Mal vom „Kalten Hund“ gehört habe, kannte ich bereits die „Süße Wurst“. Die Bezeichnung stammt aus dem Russischen: „ÑÐ»Ð°Ð´ÐºÐ°Ñ ÐºÐ¾Ð»Ð±Ð°Ñа“. Na, wer hat noch Lust auf den kalten Hund? ;)
Rezepte: kakao • kekse • kuchen • russisch • schokolade











(25 Bewertungen, durchschnitt: 4.24 von 5)

am 10. Oktober 2008 um 08:07
Noch nie gehört, aber wirklich tolle Alternative zum ‘kalten Hund’! Danke!!
am 10. Oktober 2008 um 09:14
Meine Kinder lieben “kalte Schnauze”, ich schätze mal, das hier werden sie auch verschlingen :-)
am 10. Oktober 2008 um 11:36
Brutales Gericht…Mit dem Hammer werden die Kekse niedergeschlagen…na sowas!!!
am 10. Oktober 2008 um 22:24
Hallo zusammen,
hatte mich heute erneut beraten und das mit dem Ei genauer geklärt.
Also bei der Nutzung der ersten Creme mit Kondensmilch ist kein Ei notwendig.
Nur bei der zweiten Creme sollte man anschließend ein Ei dazu geben.
@Sebastian bzw. Alin
Evtl. könntet Ihr das in den Zutaten bei der zweiten Creme ergenzen.
@Bolli
Ganz sachte Schläge, nicht gleich brutal.
Die Liebe tut manchmal weh, auch die Liebe zum Essen :)
am 20. Oktober 2008 um 14:46
Ich habe eine Alternative zum Hammer. Wem das zu gefährlich ist, kann die Kekse in eine verschließbare Tüte (Gefriertüte) legen und einfach mit dem Nudelholz drüber rollen. Macht meine Mama immer. Oder aber auch in eine Küchenmaschine klein hacken (Alternative zum Fleischwolf).
Liebe Grüße,
Milascha
am 20. Oktober 2008 um 16:27
Die Idee mit der Gefriertüte ist gut.
Das mit der Küchenmaschine oder dem Fleischwolf ist was für putzwillige.
Wenn ich mir schon vorstelle, dass ich die Maschine anschließend sauber machen muss ohh jee. Der Hammer oder ein Nudelholzt ist da schon praktischer und die Tüte fliegt in den Müll ;)
am 5. Dezember 2008 um 20:27
Молодец, Женя!
Вот так немчура хоть Русскую кухню узнают!
Продолжай в том-же духе!!!!
Bin immer durchaus erfreut, wenn die deutsche Küche seitens der Zuwanderer, Aussiedler oder auch durch ausländischen Einfluss ergänzt und verfolständigt wird!
Desweiteren wird das deutsche Sprichwort “was der Bauer nicht kennt ….”
anhand des Feedbacks widerlegt!
seid mutig, traut euch, probiert alles!!!
Die Welt ist bei weitem grösser als Pizza, Nuddeln, Kartoffel und Schnitzel!!!
am 12. Dezember 2008 um 14:18
Hallo,
auch ich als Lettin kennen die süße Wurst, ich sage dazu immer eine Salami, weils so ausschaut und ist wahnsinnig lecker….
am 31. August 2009 um 06:54
Habe mal diese süße Wurst bei einer bekannten Russin probiert. Sie ist sEEhr süß, mächtig und hat einen komischen Beigeschmack. Der kalter Hund ist tausend mal leckerer. Außerdem finde ich Rezepte, wo rohe Eier verwentet werden nicht hygienisch.
Probiere schon gerne was neues aus, aber diese Wurst hat mir trotzdem nicht geschmeckt, wie übrigens auch diese komische klebrige russische Kuchen, die es bei russischen Hochzeiten gibt.
Hab nichts gegen Russen, versteht mich nicht falsch!
am 31. August 2009 um 17:45
Hallo Sarra – kein Ding immer her damit :)
Da habe ich doch für Dich eine Alternative genannt, die ich sogar als bevorzugt markiert hatte. Das Rezept mit dem Ei würde ich nicht empfehlen, nur eben wenn kein Milchmädchen da ist. Allerdings hat es nichts mit Hygiene zu tun, sondern mit der Tatsache, dass weniger schief laufen kann und die andere Variante schneller und besser ist. Probier doch mal das Rezept mit gerösteten Pinienkernen und Milchmädchen bzw. eben gezuckerte Kondensmilch aus der Dose. Die Pinienkerne schmecken etwas herber und bringen eine super Note rein.
Ich denke wichtig zu erwähnen ist auch, dass bei Jedem Koch die gleiche Speise unterschiedlich schmeckt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass mir die Wurst von Deiner Freundin auch nicht schmeckt ;)
p.s. was auch immer mit komischen klebrigen russische Kuchen gemeint ist – in jeder Kultur egal ob deutsch, russisch, türkisch wirst Du auf Dinge stoßen die dir nicht schmecken! Daher ist das auch berechtigt nur kann keiner was mit der Aussage über klebrige Kuchen von dir anfangen.
Grüße
Eugen