- Zutaten für 4 Personen:
- 800 g Kalbsnuss oder Kalbsfilet
- 1 EL Butter
- 1 Zwiebel
- 250g Champignons
- 125 ml Weißwein
- 125 ml Kalbsfond
- 300 ml Sahne
- 2 EL gehackte Petersilie
- Salz, Pfeffer
- 1/2 Zitrone
Zubereitung:

Ich bin zu Besuch bei Alin in München und wir haben festgestellt, dass es bei uns noch kein Rezept für Züricher Geschnetzeltes gibt bzw. Zürcher Geschnetzeltes, wie der Schweizer sagen würde.
Beim Metzger gab es leider keine Kalbsnuss und Filet war mir zu teuer. Stattdessen habe ich Kalbsfleisch aus der Hüfte verwendet – herrlich zart und ziemlich lecker!
1) Das Kalbsfleisch waschen, abtrocknen und in Scheiben schneiden (sofern noch nicht vom Fleischer erledigt.) Die Scheiben gegen die Fleischfasern in mundgerechte Stücke schnetzeln.
2) Die Zwiebel pellen und fein würfeln, die Champignons putzen und je nach Größe in Scheiben oder Viertel schneiden. Die Schale von der Zitrone abschneiden, in Streifen und dann in Würfel schneiden. Die Zitronenhälfte auspressen.

3) Butter in einer Pfanne erhitzen und das Geschnetzelte unter Rühren scharf und kurz anbraten. Mit Salz und weißem Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen, mit Alufolie abdecken und warm stellen.

4) Zwiebelwürfel in der gleichen Pfanne glasig anschwitzen und dann die Pilze hinzu geben. Für ca. 3 Minuten anbraten.

5) Mit Weißwein und Kalbsfond ablöschen und auf ca. die Hälfte reduzieren lassen.
6) Die Hitze etwas herunter stellen und die Sahne zugeben. Solange köcheln lassen, bis die Sauce für das Züricher Geschnetzelte die gewünschte Konsistenz hat.
7) Das Fleisch in die Sauce geben und für einige Minuten ziehen lassen, ohne dass die Flüssigkeit kocht. Gehackte Petersilie unterrühren und das Züricher Geschnetzeltes mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und Zitronensaft abschmecken.

Dazu passen natürlich Röstis, aber wir waren zu faul für die Zubereitung. Reis und Nudeln haben auf super geschmeckt.
Rezepte: Fleisch • geschnetzeltes • kalb • schweiz













am 7. Januar 2010 um 12:47
Butter eignet sich net zum scharf anbratten, die ereicht nur eine Temperatur von 120C°, dann verbrennt das Eiweiß.
Stattdessen würt ich Butterschmals nehmen, das ereicht eine Temperatur von etwa 180-200C°