Rezept – Offene Ravioli vom Steinbutt und Langustinos mit tourniertem Gemüse und Weißweinschaum

Zubereitung:

pasta_2.jpg

Der Nudelteig:
Die Eier in einer Rührschüssel gut verrühren und das Mehl langsam einsieben, damit keine Klumpen entstehen. So lange Mehl hinzufügen, bis der Teig eine sehr dicke knetfähige Konsistenz hat. Sollte der Teig zu flüssig sein noch etwas Mehl hinzugeben, sollte er zu fest sein, mehr Eigelb beimischen. Den Ravioliteig mit etwas Olivenöl und Salz abschmecken. Den Teig für ca. 45 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Zum Ausrollen des Teiges verwendet man am besten eine Nudelmaschine. Sollte so etwas nicht zu Verfügung stehen, kann man den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Aus dem Nudelteig kreisrunde, in etwa kuchentellergroße Formen ausschneiden. Pro Person benötigen Sie zwei Nudelplatten.
Die Nudelplatten kurz vor dem Anrichten für 2-3 Minuten in gesalzenem Wasser gar kochen.

Das Gemüse:

pasta_zutat_gemuese.jpg

Das Gemüse muss tourniert werden. Das bedeutet nur, dass es in Form geschnitten werden muss. Die jeweilige Form unterliegt dabei der Phantasie des Koches. Alles ist erlaubt. Am besten tourniert man das Gemüse mit einem kleinen nach innen gebogenem Messer.

pasta_zutat_gemuese_2.jpg

Dann die einzelnen Gemüsesorten in gesalzenem Wasser abblanchieren und direkt danach abschrecken und kalt stellen.
Kurz vor dem Anrichten der Ravioli das Gemüse mit etwas Geflügelfond und Butter erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Weißweinschaum:

pasta_weissweinschaum.jpg

Die Schalotten und die Champignons in ein wenig Butter farblos anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Alles auf die Hälfte reduzieren lassen und mit dem Geflügelfond aufgießen.
Erneut auf die Hälfte der Flüssigkeit einköcheln lassen und die Sahne hinzugeben. Das Ganze fein pürieren und mit etwas kalter Butter, sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen um auch die übrig gebliebenen Schalotten- und Champignonstücke zu entfernen.
Den Weißweinsud kurz vor dem Servieren erhitzen (nicht kochen lassen) und mit einem Stabmixer aufschäumen.

Der Steinbutt und die Langustinos:

pasta_langustino_1.jpg

pasta_langustino_2.jpg

pasta_langustino_3.jpg

Die Langustinos aus der Schale befreien und den Darm entfernen. Den Steinbutt filetieren und pro Person 2-3 Stücke herunter schneiden.
Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen. Fisch und Langustinos mit Aromaten (Thymianzweige und Knoblauch) darin anbraten. In der immer wieder schäumenden Butter glasig gar ziehen lassen.

pasta_heilbutt_1.jpg

Der Kräutersalat:

pasta_salat.jpg

pasta_salat_2.jpg

Die Kräuter einfach nur abzupfen und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer marinieren.

Die Raviolis anrichten:

pasta_1.jpg

Pro Person jeweils eine gekochte Nudelplatte in einen vorgewärmten tiefen Teller legen. Mit dem Steinbutt, den Langustinos und dem glasierten Gemüse füllen. Dann mit einer weiteren Nudelplatte abdecken und mit dem Weißweinschaum übergießen. Den Kräutersalat als kleines Türmchen auf die offenen Ravioli geben, um dem Gericht ein wenig Höhe zu verleihen.
Und jetzt heißt es die Früchte seiner Arbeit genießen. Guten Appetit!

PS: Dieses Rezept nimmt Teil am Pasta Kochevent.

Verwandte Rezepte

16 Antworten zu “Rezept – Offene Ravioli vom Steinbutt und Langustinos mit tourniertem Gemüse und Weißweinschaum”

  1. Sebastian sagt:

    Fabian, das ist dir wirklich gelungen.

  2. Cascabel sagt:

    sehr schön illustrierte Anleitung und das Endprodukt würde ich auch nicht gerade verachten ;-)

  3. respekt. es sieht gut aus und es schmeckt sicher auch. ein tolles rezept, tolle bilder. guten appetit.

  4. Fabian sagt:

    gut in szene gesetzt von dir sebi vielen dank gefällt mir echt gut.

  5. Jane sagt:

    Great looking food.

  6. zorra sagt:

    Lecker! Nicht vergessen im Kochtopf einen Kommentar mit Link hierher zu hinterlassen, damit das Rezept dann auch bei der Zusammenfassung erscheint, gell.

  7. Waldweiblein sagt:

    Tolles Rezept und eine klare, gut verständliche Anleitung.
    Liebe Grüße
    Waldweiblein

  8. Tom sagt:

    Wow, schaut sehr lecker aus! Wenn ich jetzt nur noch kochen könnt… :)

  9. Sebastian sagt:

    Na dann wird es Zeit Tom! Einfach mal in die Küche stellen und ein einfaches Gericht ausprobieren. Normalerweise setzt dann das Suchtgefühl ein. Der Rest kommt dan nvon ganz alleine… :-)

  10. Jan Theofel sagt:

    Nicht schon schlechten Eltern. Hast du das Anrichten nach einem Kochbuch vorgenommen oder wo hast du das gelernt?

  11. Fabian sagt:

    Servus ja ich muss ja nun zugeben das ich das anrichten daher gelernt habe das ich nun schon seit mehr als 5 jahren koch bin und mir somit natürlich viele verschiedene anregungen in verschiedenen ländern holen konnte.
    Ich bin froh das es allen so gut gefällt und ich werde versprechen nun von zeit zu zeit mal ein solches rezept zur verfügung zu stellen.
    Mein lebenslauf ist auf Chefs-united.de zu verfolgen
    viele grüße aus München sendet Fabian

  12. Brigitte sagt:

    Das klingt aber lecker und sieht auch so aus. Werde ich sicher nachkochen.

  13. Desideria sagt:

    Das sieht ja wunderbar aus. Ich werde es nachkochen. Klasse!

  14. wow – ich bin beeindruckt. Die Bildpräsentation gefällt mir auch sehr gut.

  15. astrid sagt:

    wow ich bin beeindruckt sieht sehr lecker aus und so anrichten würd’ ich auch gern mal können.

  16. Diesmal in der Dämmerung dem Löwenzahn in riesiger Ausformung mit klitzekleinen Tomatenwürfelchen zugetan, wurde auch noch Natur-Langkornreis mit angebratenen Zwiebel-Minz-Stückchen gefrönt und als Beilage gabs mal wieder gemehlten Rotbarsch…

    Löwenzahn ist ja immer wieder eine tolle Leckerei, die in unterschiedlichsten Variationen FeinschmeckerInnenzungen zu den unwiderstehlichsten Begeisterungsstürmen veranlasst, auf dass auch die ungnädige Umwelt ihren Teil zu dessen sich so zu veraus…

Hinterlasse eine Antwort