- Zutaten:
- ca. 0,4 l Milch
- 1 Löffel Paniermehl
- 80 g Pinienkerne
- 100 g Rosinen
- 3 Löffel Olivenöl
- 1 Prise Salz
- Rosmarin
- 400 g Kastanienmehl
- 50 g Walnusskerne
- 2 Löffel Zucker
Zubereitung:

Castagnaccio ist eine italienische Spezialität der armen Küche aus der Toskana. Das hier angegebene Rezept mit Milch und Zucker ist eine neue Variation, um es dem heutigen Gaumen anzupassen. Ursprünglich wurde der Teig nur mit Wasser und ohne Zucker zubereitet. Man sollte sich Castagnaccio wie eine Art Gewürzbrot vorstellen.
In einer Schüssel mischt man das Kastanienmehl unter ständigem Rühren mit der Milch, sodass sich keine Klümpchen bilden. Nun gibt man die Hälfte der Pinienkerne, die Walnüsse, die Rosinen, den Zucker, das Paniermehl, das Öl und eine Prise Salz hinzu. Das Ganze wird am Besten mit einem Holzlöffel vermengt. Wenn es nötig ist, kann man ein bisschen Wasser hinzugeben, damit der Teig etwas weicher wird.
Der Teig wird nun in eine ofenfeste, gefettete Form gegeben. Man sollte darauf achten, dass der Teig nicht höher als 2 cm ausgebreitet ist, da er sonst nicht gut durchbacken kann.

Zum Abschluss verteilt man auf der Oberfläche den Rest der Pinienkerne und ein paar Tropfen Öl und stellt den Castagnaccio für etwa 45 min. in den vorgeheizten Ofen bei 180 Grad. Wenn sich auf der Oberfläche eine dunkle Kruste bildet, die langsam aufbricht, ist der Castagnaccio fertig.
Dazu reicht man am Besten eine Flasche Vin Santo – ebenfalls aus der Toskana.
Rezepte: brot • brot backen • italienisch












(13 Bewertungen, durchschnitt: 3.46 von 5)

am 21. Oktober 2008 um 09:12
Gewürzbrot mag ich gerne und Vin Santo auch – also danke für das Rezept! :-)
am 21. Oktober 2008 um 12:17
Ich mag das auch, die neue Rezeptvariante klingt irgendwie gut! :-)
War es leicht, Kastanienmehl zu bekommen? Da wüßte ich so spontan nicht, wo man das herkriegt.
am 21. Oktober 2008 um 13:41
Das Castagnaccio wurde ehrlich gesagt garnicht von mir gebacken, sondern lediglich in meiner Küche. Ich weiß also nicht genau, woher das Kastanienmehl stammt. Hier kannst Du es auf jeden Fall online bestellen: http://www.auricashop.de/edelkastanienmehl-500-g-p-98.html
am 21. Oktober 2008 um 17:38
Hört sich gut an. Ich habe noch Kastanienmehl zu verarbeiten.
am 24. Oktober 2008 um 07:02
sieht gut aus, Rezept und Bild.